Leinen los für den guten Zweck: 47 Boote mit über 130 Seglerinnen und Seglern gingen beim 10. José Carreras Yacht Race an den Start. Die Charity-Regatta wurde am Samstag wieder beim Münchner Yacht Club im Rahmen der Clubmeisterschaft und dem Bootshauspreis ausgetragen. Insgesamt kamen über Startgelder und Spenden mehr als 2000 Euro für die José Carreras Leukämie-Stiftung zusammen.  

 

Start frei für das 10. José Carreras Yacht Race auf dem Starnberger See

Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Wir sind dem Münchner Yacht Club sehr dankbar, dass er zum dritten Mal in Folge die Gastgeberrolle für das José Carreras Yacht Race übernommen hat. Mit dieser schönen Segelveranstaltung wollen wir zum einen Spenden für den Kampf gegen Leukämie sammeln, zum anderen die Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema sensibilisieren. “

Nikolaus Stoll, 1. Vorsitzender des Münchner Yacht Clubs: „In unserem Club hat das José Carreras Yacht Race schon mittlerweile Tradition. Wir freuen uns, über diesen schönen Sport Gutes tun zu können, denn auch wir Seglerinnen und Segler wissen: Vor Leukämie oder einer anderen ernsten Krankheit ist niemand gefeit. Patienten und deren Familien brauchen unsere Solidarität.“

 

Freuen sich auf den Start: Nikolaus Stoll, 1. Vorsitzender des Münchner Yacht Clubs,. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung, und Wettfahrtleiter Dr. Helmut-Peter Müller

Bei sehr leichtem Wind schickte Wettfahrtleiter Dr. Helmut-Peter Müller die 47 Boote um 13 Uhr auf die Strecke. Gewertet wurde anschließend nach Yardstick, einer Formel, mit der unterschiedliche Bootsklassen miteinander vergleichbar werden. Sieger und Clubmeister wurde Markus Glas mit dem 45 Quadratmeter Jollenkreuzer „Aika“  und der Crew Philipp Ocker, Oliver Davies, Beni Binder und Constanze Ocker. Auf den weiteren Plätzen kamen Einmannboote ins Ziel. Rang zwei ersegelte sich Reinhard Schmidt in einem Finn, und Dritter wurde Steffen Pöhlmann in einem Laser.

Sichbares Zeichen: Der Drachen „saillavie“ unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung

Im Gegensatz zu früheren Jahren konnte coronabedingt keine Crew mit Leukämie-Patienten teilnehmen. „Das ist schade, aber die Gefahr wäre einfach zu groß, da Leukämie-Patienten zur Risikogruppe gehören“, so Dr. Ulrike Serini. Abgesagt werden musste auch die traditionelle Charity-Tombola. Als Ausgleich segelten Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener mit ihrem Drachen „saillavie“ unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung, um so ein sichtbares Zeichen zu setzen.

Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr (l.) und Barbara Rosener  auf dem Drachen „saillavie“

Im Gegensatz zu früheren Jahren konnte coronabedingt keine Crew mit Leukämie-Patienten teilnehmen. „Das ist schade, aber die Gefahr wäre einfach zu groß, da Leukämie-Patienten zur Risikogruppe gehören“, so Dr. Ulrike Serini. Abgesagt werden musste auch die traditionelle Charity-Tombola. Als Ausgleich segelten Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener mit ihrem Drachen „saillavie“ unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung, um so ein sichtbares Zeichen zu setzen.