UKR: Biomarker und Frühbehandlung der GvHD

Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) – so heißt die schwerwiegendste Komplikation nach allogener Stammzelltransplantation. Die Stammzelltransplantation ist bei Patientinnen und Patienten mit Leukämien oder Lymphomen oft die einzige Überlebenschance. Dabei werden Blutstammzellen von einem gesunden Spender wie bei einer Bluttransfusion über die Vene in den Körper des Patienten übertragen. Die GvHD löst bei etwa einem Drittel der Stammzelltransplantierten schwere und bei 15 bis 20 Prozent lebensbedrohliche Abstoßungsreaktionen aus.

Die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung unterstützt seit vielen Jahren – neben anderen wichtigen Aspekten – die Erforschung der GvHD, um deren Entstehung besser zu verstehen und neue Behandlungsstrategien zu entwickeln.

Nun gibt das Universitätsklinikum Regensburg in einer aktuellen Pressemitteilung Einblicke in deren Forschungen zur GvHD und würdigt dabei das Engagement der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung, die dort gerade erneut ein Forschungsprojekt fördert.

Liebes Forschungsteam von Prof. Holler, wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Bild © UKR / Martin Meyer