Charity-Regatta beim Münchner Yacht Club:

47 Boote mit über 130 Seglern beim José Carreras Yacht Race

Starnberg/München, 15. August 2020 – Leinen los für den guten Zweck: 47 Boote mit über 130 Seglerinnen und Seglern gingen beim 10. José Carreras Yacht Race an den Start. Die Charity-Regatta wurde am Samstag wieder beim Münchner Yacht Club im Rahmen der Clubmeisterschaft und dem Bootshauspreis ausgetragen. Insgesamt kamen über Startgelder und Spenden mehr als 2000 Euro für die José Carreras Leukämie-Stiftung zusammen.  

Dr. Ulrike Serini, Geschäftsführerin der José Carreras Leukämie-Stiftung: „Wir sind dem Münchner Yacht Club sehr dankbar, dass er zum dritten Mal in Folge die Gastgeberrolle für das José Carreras Yacht Race übernommen hat. Mit dieser schönen Segelveranstaltung wollen wir zum einen Spenden für den Kampf gegen Leukämie sammeln, zum anderen die Öffentlichkeit für dieses wichtige Thema sensibilisieren. “

Nikolaus Stoll, 1. Vorsitzender des Münchner Yacht Clubs: „In unserem Club hat das José Carreras Yacht Race schon mittlerweile Tradition. Wir freuen uns, über diesen schönen Sport Gutes tun zu können, denn auch wir Seglerinnen und Segler wissen: Vor Leukämie oder einer anderen ernsten Krankheit ist niemand gefeit. Patienten und deren Familien brauchen unsere Solidarität.“

Bei sehr leichtem Wind schickte Wettfahrtleiter Dr. Helmut-Peter Müller die 47 Boote um 13 Uhr auf die Strecke. Gewertet wurde anschließend nach Yardstick, einer Formel, mit der unterschiedliche Bootsklassen miteinander vergleichbar werden. Sieger und Clubmeister wurde Markus Glas mit dem 45 Quadratmeter Jollenkreuzer „Aika“  und der Crew Philipp Ocker, Oliver Davies, Beni Binder und Constanze Ocker. Auf den weiteren Plätzen kamen Einmannboote ins Ziel. Rang zwei ersegelte sich Reinhard Schmidt in einem Finn, und Dritter wurde Steffen Pöhlmann in einem Laser.

Im Gegensatz zu früheren Jahren konnte coronabedingt keine Crew mit Leukämie-Patienten teilnehmen. „Das ist schade, aber die Gefahr wäre einfach zu groß, da Leukämie-Patienten zur Risikogruppe gehören“, so Dr. Ulrike Serini. Abgesagt werden musste auch die traditionelle Charity-Tombola. Als Ausgleich segelten Dr. Herbert Eisenlohr, Ursula Eisenlohr und Barbara Rosener mit ihrem Drachen „saillavie“ unter dem Spinnacker der José Carreras Leukämie-Stiftung, um so ein sichtbares Zeichen zu setzen.

José Carreras Leukämie-Stiftung        
1987 erkrankte José Carreras an Leukämie. Aus Dankbarkeit über die eigene Heilung gründete er 1995 die gemeinnützige Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. und anschließend die zugehörige Stiftung. Seither wurden bereits über 220 Millionen Euro gesammelt und mehr als 1.200 Projekte finanziert, die den Bau von Forschungs- und Behandlungseinrichtungen, die Erforschung und Heilung von Leukämie und anderer hämato-onkologischer Erkrankungen, die Förderung von jungen Talenten im Rahmen von Stipendienprogrammen sowie die Unterstützung der Arbeit von Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen zum Ziel haben. Der Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V. ist Träger des DZI Spenden-Siegels, dem Gütesiegel im deutschen Spendenwesen. Die José Carreras Leukämie-Stiftung wurde im April 2019 von der Deutschen Universitätsstiftung und dem Stifterverband als „Wissenschaftsstiftung des Jahres“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.carreras-stiftung.de.  

Online-Spenden: https://spenden.carreras-stiftung.de

Spenden-Telefonhotline:
(+49) 01802 400 100
(Kosten aus dem deutschen Festnetz: 0,06 €; Kosten aus dem deutschen Mobilfunknetz: max. 0,42 €, aus dem Ausland können die Kosten abweichen)

Spendenkonto:
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.
Commerzbank AG München
IBAN: DE96 7008 0000 0319 9666 01
BIC: DRESDEFF700


Kontakt und weitere Informationen:
Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lilian Andresen
Elisabethstraße 23 | 80796 München
Tel: 089 / 27 29 04 -40
E-Mail: presse@carreras-stiftung.de

 

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