Martin Gruber

Martin Gruber bei Tordurchfahrt

Steckbrief

Martin Gruber –  ein deutscher Schauspieler, der sich für die Vielseitigkeit seines Berufes begeistern kann. Er hat in zahlreichen Fernsehserien und –filmen mitgespielt. Besonders bekannt wurde Martin Gruber durch Hauptrollen in der ZDF-Serie „Samt & Seide“ (2001-2003), die Telenovela „Sturm der Liebe“ (2006-2009) und als „Bergretter“ (2009-2014) in der gleichnamigen ZDF-Serie. Nicht nur in seiner Bergretter-Rolle zeigt sich Martin Gruber mutig, kämpferisch und ausdauernd. Mit Anfang 20 brach er seine Hotelfachlehre in einem Münchner Hotel ab, verkaufte seinen alten Fiat und löste für das Geld ein Flugticket nach New York. Auf Anregung des Fernsehjournalisten Werner Baecker hatte sich Martin Gruber entschlossen, dort eine Schauspielschule zu besuchen. Er bekam einen Platz bei „William Esper“, musste aber für seinen Lebensunterhalt und das Schulgeld nebenher arbeiten gehen. Kein leichter Weg, der viele Entbehrungen forderte und Herausforderungen barg. Nach drei Jahren absolvierte der heutige TV-Star seine Schauspielausbildung an der William Esper School in New York und am Actors Movement Studio unter der Leitung von Lloyd Williamson. Danach folgten Engagements in deutschen Fernsehserien, am Theater und fürs Kino. Er zeigt sein Können in vielfältigen Rollen von Action über Romantik in Filmen und Serien bis hin zu Klassikern auf der Theaterbühne. Für seine darstellerische Leistung in „Sturm der Liebe“ wurde er 2008 mit dem italienischen Medienpreis “Premio Napoli Cultural Classic” ausgezeichnet. Seine bekannte Rolle als Bergretter gab Martin Gruber nach der sechsten Staffel 2014 auf, um sich wieder mehr seiner Familie und anderen Aufgaben zuwenden zu können. Aktuell steht er gerade wieder als Dr. Matthias Fink für die 2. Staffel der RTL-Serie „Nachtschwestern“ in Berlin vor der Kamera.

Martin Gruber engagiert sich seit vielen Jahren sozial. 2014 hat der Fernsehstar auch eine eigene Stiftung gegründet, mit der er Kinder und Jugendliche in München unterstützt, die nicht begabungs- oder situationsgerecht gefördert werden können.

Martin Gruber ist seit 2010 verheiratet. Er lebt mit Ehefrau Corinna und der gemeinsamen Tochter Paulina in München. Sport und Bewegung gehören zu seinem Leben genauso wie das Wattenmeer und die Berge. Einen besonderen Ausgleich und eine Quelle der Kraft findet der Schauspieler im Klettern in den Bergen.

Tordurchfahrt bei Tordurchfahrt

Infobox

Name: Martin Gruber
Alter: 51 Jahre
Familie: verheiratet, einen Sohn, eine Tochter
Botschafter seit: 2017

Martin Gruber Portrait

Wie sich Martin Gruber für den Kampf gegen Leukämie einsetzt

Im März 2017 wurde Martin Gruber zum Botschafter der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung ernannt. In zahlreichen Benefiz-Veranstaltungen macht der Fernsehstar auf die gemeinnützige Organisation aufmerksam, sensibilisiert für das Thema Leukämie sowie auf den Bedarf an verbesserten Therapien. Gleichzeitig spendet er selbst für den Kampf gegen Blutkrebs. So wurde Martin Gruber für sein soziales Engagement als Botschafter mit dem “Römerorden“ der schwäbischen Faschingsvereinigung “Under Oiner Kapp“ in Gersthofen ausgezeichnet und nahm damit 2.000 Euro für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung in Empfang. Auch wirkte er beispielsweise beim José Carreras Charity-Dinner in Schuhbeck’s teatro, beim José Carreras Golf Cup auf dem Margarethenhof am Tegernsee oder am Spendentelefon bei der José Carreras Gala mit. Anlässlich der José Carreras Gala 2017 hat der Schauspieler zu Gunsten der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung unter dem Motto #ichfürdich exklusiv ein individuelles Glücksschwein gestaltet und signiert. Eine besondere Freude hat Martin Gruber leukämiekranken Kindern und Jugendlichen machen können, als er – fast wie im Bergretter-Film – mit ihnen geklettert ist und sie auf einen Hubschrauberflug mitgenommen hat.

Martin Gruber Portrait

Drei Fragen an Martin Gruber

1. Sie engagieren sich für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung weil …

…ich die Hoffnung habe dadurch noch mehr Leute auf das jahrelange unglaubliche Engagement der Stiftung aufmerksam machen zu können und die Forschung damit zu beschleunigen. Kräfte zu mobilisieren und zu bündeln und damit die Entwicklung voranzutreiben, so wie man es im Moment in Sachen Corona beobachten kann.

2. Was verbinden Sie mit dem „Kampf gegen Leukämie“?

Ein sehr persönliche Geschichte mit meiner Mutter, die leider 2018 an Leukämie gestorben ist. Zusehen zu müssen, wie dieser “Kampf” einen geliebten Menschen nur noch zu einem Schatten seiner selbst macht, ist schwer zu akzeptieren.

3. Sie engagieren sich seit 2017 für die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. Was hat Sie am meisten beeindruckt?

Es gibt Menschen die arbeiten, weil sie müssen. Dann gibt es Leute die mögen ihren Job und machen ihn gerne. Und dann kommen die Menschen dieser Stiftung:  Beeindruckendes Mit- und Füreinander, emphatisch, engagiert – ein nie müde werdender Einsatz der Deutschen José Carreras Leukämie-Stiftung. Großartig. Da sein für andere Menschen.